Weiterhin erfreuliche Entwicklung der LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein
Vaduz, 24. Juni 2013. Die LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Ertragsüberschuss von CHF 12.3. Mio., den sie an die angeschlossenen Vorsorgewerke verteilte. Die Stiftung betreute 350 Unternehmen mit 3'835 Arbeitnehmern.
- Bilanzsumme erhöhte sich auf CHF 348.9 Mio. (2011: CHF 291.6 Mio.)
- Ertragsüberschuss belief sich auf CHF 12.3 Mio. (2011: Aufwandüberschuss: CHF 3.9 Mio.)
- Netto-Ergebnis aus Vermögensanlagen wuchs auf CHF 23.3 Mio. (2011: 173'147)
- Rendite über Schweizer Durchschnitt: mit 7.3 Prozent in der Anlagestrategie "Konservativ", mit 8.5 Prozent in der Strategie "Dynamisch"
- Verzinsung der Alterskapitalien der Versicherten lag bei 2.5 Prozent (2011: 2.0 %)
"Im Geschäftsjahr 2012 hat die LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein von der positiven Entwicklung an den Börsen profitiert", sagte Bruno Matt, Geschäftsführer der Vorsorgestiftung bei der 8. Delegiertenversammlung in Vaduz. Mit Renditen von 7.3 Prozent bei der Anlagestrategie "Konservativ" und 8.5 Prozent bei der Strategie "Dynamisch" übertraf die zweitgrösste unter den 14 Pensionskassen Liechtensteins den CS Pensionskassenindex , der bei 7.2 Prozent lag.
Der gute Geschäftsverlauf führte zu einem stabilen Deckungsgrad von 101.1 Prozent. Dies garantiert eine solide Basis für die Vorsorgegelder für derzeit 3'835 Versicherte in 350 angeschlossenen Betrieben. Das Anlagekapital lag Ende 2012 bei 348.9 Mio. Franken. Zurzeit kommen auf einen Altersrentner 60 aktive Versicherte.
"Wir sind weiterhin auf Wachstumskurs", unterstrich Matt. "Für das Jahr 2013 rechnen wir damit, ein Stiftungsvermögen von knapp 400 Mio. Franken zu erreichen. Dann dürften über 4'000 Arbeitnehmer aus rund 360 angeschlossenen Vorsorgewerken bei uns versichert sein." Die LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein hat die Herausforderungen früh erkannt und gehandelt. Demografische Trends, wirtschaftliche Veränderungen oder komplexe Kapitalmärkte verlangen weiterführende Lösungen, um die Sicherheit und Stabilität der 2. Säule langfristig zu gewährleisten.
Um nicht nur die Leistungen für die heutigen Rentner zu sichern, sondern auch die für die heutigen Arbeitnehmer, haben wir den technischen Zinssatz ab 2012 von 4 auf 3.5 Prozent gesenkt. Dieser Zinssatz drückt die zukünftige Renditeerwartung aus, mit der wir langfristig rechnen. 2013 werden wir den technischen Zinssatz weiter auf 3.25 Prozent senken.
Pensionskassen müssen die versicherungstechnischen Grundlagen umsichtig und vorausschauend den künftigen Entwicklungen anpassen. Nur so können sie sich für die demografischen Veränderungen fit machen und bleiben in einem stabilen finanziellen Gleichgewicht. Die niedrigen Zinsen und Kapitalerträge und die Tatsache, dass wir alle länger leben, zwingen jede Pensionskasse dazu, ihre Grundlagen anzupassen und auch den Umwandlungssatz zu senken. Ab Januar 2015 liegt dieser bei der LLB Vorsorgestiftung bei 6.8 Prozent statt wie bisher bei 7 Prozent.
Pensionskassen sind auf langfristiges Kapitalwachstum ausgerichtet. Oberstes Ziel ist die Sicherheit der Vermögensanlagen. Ansonsten gilt für die LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein derselbe Asset Management-Ansatz wie für die LLB.